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Justizfachangestellter Mainz Jobs und Stellenangebote

9 Justizfachangestellter Jobs in Mainz die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Justizfachangestellter in Mainz
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Volljurist als Abteilungsleitung (m/w/d) merken
Volljurist als Abteilungsleitung (m/w/d)

Land Hessen - Hessisches Hauptstaatsarchiv | 35037 Marburg

Leitung der Abteilung Zentrale Einrichtungen und deren Vertretung nach außen, Justiziariat in personal- und haushaltsrechtlichen sowie archivfachlichen Rechtsfragen, Personalführung der ca. 30 festangestellten Beschäftigten und weiterer Zusatzkräfte der +
Unbefristeter Vertrag | Familienfreundlich | Festanstellung | Gutes Betriebsklima | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Ausbildung / Weiterbildung Gerichtsvollzieherin / Gerichtsvollzieher (m/w/d) merken
Ausbildung / Weiterbildung Gerichtsvollzieherin / Gerichtsvollzieher (m/w/d) merken
Einstiegsqualifizierung Gerichtsvollziehungsdienst – Eignungslehrgang & Ausbildung (m/w/d) merken
Quereinstieg Gerichtsvollziehungsdienst – Vorbereitungsprogramm & Eignungslehrgang (m/w/d) merken
Quereinstieg Gerichtsvollziehungsdienst – Vorbereitungsprogramm & Eignungslehrgang (m/w/d)

Oberlandesgericht Frankfurt am Main | Frankfurt

Im Ausbildungszentrum der Justiz Nordrhein-Westfalen; Nebenstelle Monschau -; 1 Monat fachpraktische Ausbildung bei einem hessischen Amtsgericht; 1 Monat fachpraktische Ausbildung bei einer Gerichtsvollzieherin oder einem Gerichtsvollzieher in Hessen +
Quereinstieg möglich | Kantine | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Berufsqualifizierung Gerichtsvollziehungsdienst – Vorbereitungskurs & Ausbildung (m/w/d) merken
Ausbildung im Vollstreckungsdienst der Justiz – Einstieg in den mittleren Justizdienst (m/w/d) merken
Ausbildung im Vollstreckungsdienst der Justiz – Einstieg in den mittleren Justizdienst (m/w/d)

Oberlandesgericht Frankfurt am Main | 65183 Wiesbaden

Bewerben Sie sich jetzt für die Ausbildung zur Gerichtsvollzieherin oder zum Gerichtsvollzieher in der hessischen Justiz! Ab dem 4. Januar 2027 stehen externe Bewerberinnen und Bewerber vor spannenden Herausforderungen. In dieser Rolle übernehmen Sie Zustellungen, Ladungen und Vollstreckungen im Auftrag verschiedener Beteiligter. Zu Ihren Aufgaben gehört die Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen, wobei Sie die Interessen von Gläubigern und Schuldnern berücksichtigen. Tägliche Herausforderungen erwarten Sie, darunter die Beschlagnahme von Gegenständen und die Abnahme der Vermögensauskunft. Nutzen Sie jetzt die Chance und gestalten Sie Ihre Karriere im Justizwesen! +
Kantine | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Qualifizierungsprogramm Gerichtsvollzieherdienst – Quereinstieg in den Außendienst der Justiz (m/w/d) merken
Qualifizierungsprogramm Gerichtsvollzieherdienst – Quereinstieg in den Außendienst der Justiz (m/w/d)

Oberlandesgericht Frankfurt am Main | 65183 Wiesbaden

Um sich für die Ausbildung zum Gerichtsvollzieher zu qualifizieren, benötigen Sie einen Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsstand, wie einen Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung. Eine förderliche, abgeschlossene Berufsausbildung im juristischen oder kaufmännischen Bereich ist ebenfalls erforderlich. Zudem müssen Sie mindestens drei Jahre Berufserfahrung in einem relevanten Beruf nachweisen. Körperliche und gesundheitliche Eignung sind für den Gerichtsvollzieherdienst entscheidend. Auch geordnete wirtschaftliche Verhältnisse sowie ein Führerschein der Klasse B sind notwendig. Beachten Sie, dass das Höchstalter für die spätere Übernahme ins Beamtenverhältnis 50 Jahre beträgt, und Sie zum Zeitpunkt der Einstellung nicht älter als 47 Jahre sein dürfen. +
Quereinstieg möglich | Kantine | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Fachkraft für Vollstreckung und Zustellung – staatliche Ausbildung im mittleren Justizdienst (m/w/d) merken
Justizfachangestellter Jobs und Stellenangebote in Mainz

Justizfachangestellter Jobs und Stellenangebote in Mainz

Beruf Justizfachangestellter in Mainz

Zwischen Aktenbergen und Alltag: Justizfachangestellte in Mainz – ein Beruf auf der Kippe zwischen Routine und Wandel

Was erwartet einen eigentlich, wenn man – frisch aus der Ausbildung oder mit mehr oder weniger erzwungenem Berufswechsel – mitten in Mainz als Justizfachangestellte oder Justizfachangestellter anheuert? Aktenknistern, Flure, leise Stimmen hinter soliden Türen? Soweit das Klischee. Die Realität zu greifen, ist komplizierter: Justizfachangestellte sind das Rückgrat der Gerichte – natürlich auch in Mainz, wo das juristische Räderwerk Tag für Tag am Laufen gehalten wird. Nur: Dieses Rückgrat knirscht mitunter ganz schön, vor allem seit die Ansprüche steigen.


Der Beruf im Detail: Viel mehr als Stempeln und Fristen

Wer jetzt meint, es gehe nur um Papierbergen im Amtsgericht und Stempeln von Schriftsätzen, liegt ungefähr so daneben wie der Zettel in der falschen Gerichtsakte. Alltag? Ja, aber einer, der selten planbar bleibt. Gerichtstermine müssen terminiert, Protokolle korrekt geführt, Fristen eingehalten und Kommunikation mit Anwälten, Behörden, oft auch mit Bürgern – manchmal verunsicherten, manchmal ungehaltenen – balanciert werden. Was viele unterschätzen: Die Verantwortung ist nicht zu knapp. Verliert sich eine Frist im System, drohen im Zweifel riesige Folgen. Und dass das alles mit stoischer Ruhe und akribischer Sorgfalt zu erledigen ist, spürt man von Tag eins. Ich habe jedenfalls selten Kolleginnen erlebt, die nach Jahren noch ganz mit verschränkten Armen dem Treiben zusahen.


Arbeitsumfeld Mainz: Zwischen Landesjustiz und Lokalpatriotismus

Mainz – eine Stadt, in der Tradition und Wandel sich ständig umarmen – prägt auch das Arbeitsumfeld. Hier sind Amts- und Landgericht nicht einfach nur Behörden im Einheitslook. Man kennt sich, grüßt sich im Vorbeigehen, hält Smalltalk auf dem Flur. Doch das soziale Klima kann nur einen Teil abfedern: Viele berichten, dass die Personalausstattung spürbar knapp ist, während sich das Arbeitspensum mit jeder Reform oder digitaler Umstellung bemerkbar verschiebt. Die Einführung der E-Akte – mal gefeiert, mal verteufelt – verändert Abläufe massiv. Die einen sehen darin Erleichterung, andere verfluchen das zusätzliche „Klick-Regime“, wie es mittlerweile gern genannt wird. Klar ist: Wer zu alt ist, sich neu reinzuarbeiten, bekommt’s schwer – aber auch Newcomer müssen sich auf einen Schub an technischen Prozessen einstellen, mit denen die Theorie der Ausbildung nur bedingt Schritt halten kann. In meinem ersten Jahr habe ich die Bedeutung von Improvisation jedenfalls ganz neu schätzen gelernt.


Verdienst und Entwicklung: Zwischen Anspruch und Ernüchterung

Geld ist natürlich kein Tabu. In Mainz liegt das Einstiegsgehalt aktuell ungefähr bei 2.800 €. Steigerungen sind durchaus drin – abhängig von Berufsjahren, Zusatzqualifikationen oder dem berühmten „Dienst nach Vorschrift“ mit einer Prise Engagement. Realistisch sind mit etwas Erfahrung sogar 3.000 € bis 3.300 €. Klingt brauchbar, aber: Wer die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt kennt, weiß, dass das Leben hier nicht billig ist – auch wenn ein Gericht, zumindest im übertragenen Sinn, selten pleitegeht. Neben dem Gehalt bieten sich mit Fortbildungen – etwa zu Gerichtsvollziehern oder im Bereich der Zwangsvollstreckung – nischenartige Entwicklungsmöglichkeiten. Üppig ist die Auswahl nicht, doch für die, die ihr Herz an Paragraphen und Paragrafenumgehung verlieren, bleibt der Job selten monoton.


Herausforderungen – und warum man es trotzdem macht

Bleibt die Frage: Warum entscheidet man sich trotzdem für diesen Beruf, wo die Schlagzeilen mindestens einmal pro Quartal von Überlastung und Burn-out-Gefahr raunen? Ganz einfach: Der Arbeitsalltag ist selten ein Selbstläufer, und trotzdem gibt es dieses leicht schräge Gefühl, gebraucht zu werden. Ein Urteil verlässt den Sitzungssaal nicht von selbst; Beschlüsse flattern nicht per Zauberhand zu den Parteien. Die Mischung macht es: Organisationstalent, Gerechtigkeitssinn – klingt altmodisch? Ist aber so. Und manchmal sind es die kleinen Momente zwischen Aktenhülle und Bildschirm, die den Beruf in Mainz dann doch lebendig machen, wenn draußen der Dom schlägt und das Leben weiterzieht, während drinnen das Recht verwaltet wird. Vielleicht besteht der Reiz ja gerade darin, dass man nie vergessen kann, wie viel Verantwortung im Kleinen steckt. Manche mögen das Spießertum nennen – ich nenne es: Alltag in der juristischen Schaltzentrale einer Stadt, die so selten im Leerlauf läuft wie ihr berühmter Karneval.


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  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.